Schulwald Mering

Ort: 86415 Mering (Valerie)
Kategorie: Begrünung & Bepflanzung
Anzahl der Stimmen: 329

Die Idee in einem Satz

In einer Kooperation von Bund Naturschutz und dem Gymnasium Mering wird ein Schulwald aus verschiedenen Zukunftsbäumen gepflanzt, gepflegt und in den nächsten Jahren wissenschaftlich begleitet.

So trägt die Idee zum Klimaschutz bei

Der Schulwald Mering ist eine Oase der Artenvielfalt, hier wachsen mittlerweile 16 Laubbaumarten (und eine Eibe), über 26 Straucharten und unzählige Gräser und Kräuter. Früher stand hier eine kranke Fichten-Monokultur, nun summt und zirpt es, Wildbienen und Schmetterlinge sind unterwegs und sogar Eidechsen haben sich schon eingefunden. Die Kinder des Gymnasiums Mering haben bei Wind und Wetter Zukunftsbäume gepflanzt, die als Mischwald viel besser mit dem Klimawandel zurechtkommen als die Fichten. So erleben sie, welche Baumarten geeignet sind, was Wald tatsächlich für das lokale Ökosystem und das lokale Klima bedeutet und wieviel Arbeit im praktischen Naturschutz steckt. Praktisches Lernen und Begreifen führt zu einem tieferen Verständnis von Klima, Natur und dem Wert von Ökosystemen.

Dafür wird das Startkapital benötigt

Jedes Bäumchen soll ein Namensetikett mit Baumart, Pflanzdatum, pflanzenden Kindern und dem Namen des Baumes bekommen. Dafür möchten wir Metalletiketten kaufen, die dann die Lasercutter-AG des Gymnasiums beschriften wird und die die Kinder an "ihrem" Bäumchen anbringen können.

So stärkt die Idee die Nachbarschaft

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums erfahren praktischen Naturschutz, lernen, welche Bäume dem Klimawandel gewachsen sind und schaffen sich selbst einen starken Natur-Identifikationsort. So wird für viele Familien Klimawandel real erlebbar und sie können ihre Erfahrungen in die Welt tragen.

Das ist bereits passiert

Im Herbst 2025 wurden 2000m2 gerodeter Wald eingezäunt und über 500 Baum- und Strauchsetzlinge von den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums mit Unterstützung und Anleitung von Mitgliedern des Bund Naturschutzes gepflanzt. Es gibt natürlich eine genaue Karte, wer welchen Baum gepflanzt hat und wie dieser Baum getauft wurde. Jetzt im Frühling und Sommer gießen wir mehrmals die Woche gemeinsam die Bäume und kartieren monatlich gemeinsam mit Kindern und Eltern, was sonst noch alles so wächst.

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