Die Nachbarschafts-Hitzeküche – gemeinsam kochen, gemeinsam kühlen

Die Idee in einem Satz
Eine gemeinschaftliche Außenküche mit Solarstrom, Batteriespeicher und kleiner Windturbine verlagert Kochwärme aus Wohnungen, spart Energie und stärkt die Nachbarschaft.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Die Nachbarschafts-Hitzeküche reduziert insbesondere an heißen Tagen die zusätzliche Erwärmung von Wohnungen, weil Backofen, Herdplatten und ein Teil der menschlichen Körperwärme beim Kochen außerhalb der Wohnräume bleiben. Dadurch sinkt der Bedarf an Ventilatoren oder Klimageräten und damit der Stromverbrauch. Die benötigte Energie wird teilweise direkt vor Ort erzeugt: Auf dem Dach befinden sich Solarmodule, ergänzt durch seitliche Module, einen kleinen Batteriespeicher und eine Mini-Windturbine. So wird erneuerbarer Strom unmittelbar genutzt. Die Überdachung steht auf bereits versiegelter Fläche und schafft gleichzeitig neuen Raum für hängende Kräuter und schattenliebende Nutzpflanzen wie Minze, Petersilie oder Schnittlauch, die in der Gemeinschaftsküche verwendet werden können.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Benötigt werden die wetterfeste Überdachung mit Tragkonstruktion, Solarmodule, Mini-Windturbine, Batteriespeicher, Herdplatten und Backofen sowie grundlegende Kochutensilien und sichere Aufbewahrungsmöglichkeiten für die gemeinschaftliche Nutzung.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Die Küche wird gemeinschaftlich genutzt und fördert Begegnungen im Alltag. Nachbar:innen können Kochzeiten abstimmen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Aktivitäten organisieren. Die geteilte Nutzung schafft Vertrauen, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und wirkt Einsamkeit entgegen.
Das ist bereits passiert
Die Grundidee wurde bereits im direkten Wohnumfeld durchdacht und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Als Standort ist eine bereits versiegelte Fläche zwischen benachbarten Gärten vorgesehen. Erste Überlegungen zu Ausstattung, Energieversorgung durch Solarenergie und Batteriespeicher sowie zur gemeinschaftlichen Organisation der Nutzung liegen bereits vor. Die Förderung würde den nächsten Schritt ermöglichen: die konkrete Planung und Umsetzung eines praktischen Pilotprojekts.
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