Swap it. Repair it. Slay it. — TUM Campus Freising

Ort: 85354 Freising-Weihenstephan (Lina)
Kategorie: Planetare Gesundheit
Anzahl der Stimmen: 33

Die Idee in einem Satz

TUM-Studierende in Freising tauschen, reparieren und gestalten Kleidung gemeinsam neu – für eine Campuskultur, in der Kreativität, Gesundheit und Gemeinschaft Fast Fashion ersetzen.

So trägt die Idee zum Klimaschutz bei

Fast Fashion schadet nicht nur dem Klima – sie schadet dem Menschen. Toxische Färbemittel belasten Gewässer und Gesundheit. Synthetische Mikrofasern gelangen in Nahrungsketten. Und der soziale Druck, immer neue Trends zu kaufen, erzeugt Stress, Vergleichsdruck und Unwohlsein – besonders unter jungen Menschen.
„Swap it. Repair it. Slay it." setzt genau hier an: Ein Campus-Event am TUM Freising macht Tauschen, Reparieren und kreatives Upcycling zu einem sozialen Erlebnis. Studierende kommen zusammen, teilen Kleidung, lernen Reparaturtechniken und entdecken, dass Stil aus Kreativität entsteht – nicht aus Konsum. Was der Erde nützt, nützt den Menschen: stärkere Gemeinschaft und mehr Selbstwirksamkeit bei weniger Schadstoffbelastung. Planetare Gesundheit beginnt im eigenen Kleiderschrank.

Dafür wird das Startkapital benötigt

400 € für Nähzubehör, Werkzeug und Reparaturmaterial. 250 € für Promotion und Beschilderung. 350 € für Logistik und Resteverwertung mit lokalen Partnern wie Café Übrig. Alle Materialien werden nach dem Event weitergenutzt oder gespendet – kein Einwegkonsum.

So stärkt die Idee die Nachbarschaft

Das Event schafft einen Ort, an dem Studierende echte Verbindungen knüpfen über Kleidung, Kreativität und gemeinsames Tun. Es verbindet Nähfreiwillige, das TUM Green Office, Caritas Repair Café und Café Übrig. Wohlbefinden und Gemeinschaft entstehen hier nicht trotz Klimaschutz – sondern durch ihn.

Das ist bereits passiert

Das Konzept wurde vom Fashion & Textiles Circle von Circular Munich entwickelt und dokumentiert. Erste Gespräche mit dem TUM Green Office, Campusgruppen sowie lokalen Partnern – Caritas Repair Café und Café Übrig – wurden aufgenommen. Format, Ablauf und Logistik sind konzipiert, ein Freiwilligenteam im Aufbau. Die Veranstaltung ist für Oktober 2026 zum Wintersemesterstart geplant. Das Startkapital macht die erste Umsetzung möglich.

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