"besserKORK"
Die Idee in einem Satz
Wasser sparen. Natur schützen. Granulat herstellen. Upcycling aus benutzten, sortenrein getrennten Wein-/Sektkorken. Für weniger Wasserverbrauch, gesunde Pflanzen und eine nachhaltige Zukunft.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Kork ist ein natürlicher Rohstoff - 100%tig recycel- und erneuerbar. Die Korkrinde wird mit einer scharfen Axt vom Baumstamm geschält und sechs Monate gelagert, damit sie durch den Kontakt mit der Luft Feuchtigkeit verliert, bis sie nahezu vollständig ausgehärtet ist. Sie wird dann gründlich von Bakterien und Fremdstoffen gereinigt. Die folgende natürliche Desinfektion durch hochtemperiertes Kochen vergrößert die Zellzwischenräume des Materials, wodurch es flexibler wird. Nach der manuellen Sortierung wird der Kork zum zweiten Mal gekocht, um Mikroorganismen und Schimmelsporen schonend aber auch absolut zuverlässig zu entfernen. Der anschließend manuell herausgestanzte Korken kann dann zum Flaschenverschluss genutzt werden. Wenn die Flasche entleert ist, ist der Korken nur noch Abfall.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Natur-Korken werden manuell sortenrein getrennt. Papier-Trage-Taschen (Fehldruck) sind vorhanden. Kosten (geschätzt 1.000€) für erklärende Etiketten, Flyer-Erklärer für sinnvolle Nutzung, Werbe-Klebe-Plakate + Banner + 6 weiße, fahrbare 120-L-Tonnen (Getränkemärkte) in 6 Nachbar-Kommunen.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Kork als Abfall (von was auch immer) kommt aus der Nachbarschaft. Warum kommen nicht auch Einfälle von dort? Wir wollen anregen dazu – und besonders zum Mit-Tun bei uns! Nur gemeinsam kriegen wir Klimaschutz hin. Und auch NUR gemeinsam kriegen wir sinnvolle EIN-für AB-fälle. Wir brauchen jede:n.
Das ist bereits passiert
Präsentationen; 10.05. im „BioZ“ + 06.06. auf „LH-Bauernmarkt“. Seit 5 Jahren sammelt Lüdinghausen Verschlüsse aus Blech, Alu, Korken, Plastik in der WERTVOLL-Werkstatt zum sortenreinen Trennen. Ein Industrie-Häcksler stellt aus verbleibenden Natur-Korken „besserKORK her. Infos (bisher nur in Lüdinghausen) ergeben Mengen für Pflanzen in Vasen, Töpfen, Blumenkästen. Das Einzugsgebiet auf den gesamten Kreis COE (11 Kommunen) auszudehnen, wird auch Mengen für Außen-Garten-Beete zulassen.






