Kinder gestalten ihre Schulstraße

Die Idee in einem Satz
Kinder, Eltern und Nachbarn gestalten gemeinsam eine Straßenbemalung für die Schulstraße vor der Stephan-Lochner-Grundschule und zeigen, wie ein sicherer und lebenswerter Straßenraum aussehen kann.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Viele Kinder könnten kurze Wege zur Schule zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurücklegen. Dennoch prägen oft Autos den Straßenraum vor Schulen. Mit der gemeinsamen Straßenbemalung machen wir sichtbar, dass eine Straße auch anders genutzt werden kann: als sicherer Schulweg, Treffpunkt und Aufenthaltsort für Kinder. Die Aktion begleitet eine mehrwöchige „Pop-Up-Schulstraße“ und regt dazu an, Alltagswege häufiger ohne Auto zurückzulegen. So macht sie klimafreundliche Mobilität erlebbar und zeigt, wie mehr Lebensqualität entsteht, wenn Straßen nicht nur für Autos da sind. Pflanzkübel und Begrünung ergänzen die Idee einer klima- und kinderfreundlichen Straße. Die Erfahrungen aus dem Projekt sollen zudem dazu beitragen, Schulstraßen auch an anderen Standorten in Köln voranzubringen.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Mit dem Startkapital finanzieren wir einen Teil der Pop-up-Schulstraße. Dazu gehören neben der Straßenbemalung mit ökologischen Farben und den Beteiligungsformaten auch Parkletts, Pflanzkübel und weitere Gestaltungselemente sowie die verkehrliche Absicherung, Öffentlichkeitsarbeit und Organisation.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Kinder, Familien und Anwohnende gestalten die Schulstraße gemeinsam. Dabei entstehen Begegnungen, neue Kontakte und Gespräche darüber, wie das Viertel lebenswerter und kinderfreundlicher werden kann. Die Aktion bringt Menschen zusammen und macht gemeinsames Engagement sichtbar.
Das ist bereits passiert
Rund um die Stephan-Lochner-Grundschule haben in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Aktionen für sichere Schulwege stattgefunden. Viele Familien engagieren sich für ein kinderfreundlicheres Schulumfeld und eine bessere Aufenthaltsqualität im Viertel. Die geplante Straßenbemalung im Rahmen der Pop-up-Schulstraße knüpft daran an und bietet Kindern erstmals die Möglichkeit, ihre Vorstellungen eines sicheren und lebenswerten Straßenraums selbst sichtbar zu machen.



