Ausbau des Gemüsegartens am Lernort Bauernhof zum Gemeinschaftsgarten für alle

Ort: 47626 Kevelaer (Stefanie)
Kategorie: Planetare Gesundheit
Anzahl der Stimmen: 41

Die Idee in einem Satz

Ein bestehender Gemüsegarten wird zum Gemeinschaftsgarten ausgebaut.Nachbarn u. besonders Familien bewirtschaften ihn gemeinsam. Er wird zum Treffpunkt. Fachkräfte vermitteln bei Bedarf Praxiswissen.

So trägt die Idee zum Klimaschutz bei

Das Projekt fördert Ernährungsbildung und nachhaltige Landwirtschaft im kleinen Maßstab. Durch wassersparende Anbaumethoden, Mischkultur und den regionalen Anbau werden Ressourcen geschont, Biodiversität gestärkt und Transportwege vermieden. Gleichzeitig vermittelt das gemeinsame und genertionenübergreifende praktische Arbeiten wertvolles Wissen zu klimaangepasster Lebensmittelproduktion und unterstützt ein nachhaltiges Konsumverhalten im Alltag. Vorlallem Kinder zehren lange von diesen Erlebnissen und neigen später als junger Erwachsener dazu auch eigenes Gemüse anzubauen oder bewusster beim Einkauf auf die Lebensmittelherkunft zu achten.

Dafür wird das Startkapital benötigt

Regenwassersammelsystem (Regentonne, Anschlüsse, Schläuche, Gießkannen)
Saatgut und Jungpflanzen für Mischkultur
Gemeinschaftswerkzeuge
Sitzgelegenheiten (Stühle, Bänke, Picknickdecken)
Frei zugängliche, abschließbare Aufbewahrungsbox/Gerätehaus für Werkzeuge
Infotafel zu Projekt und Anbaumethoden

So stärkt die Idee die Nachbarschaft

Wir wohnen im Außenbereich, wo man sich im Alltag selten begegnet.
Der Garten bringt Nachbarn aller Altersgruppen zusammen. Er wird zu einem offenen Treffpunkt. Durch die Lage am Bauernhof erhält die Dorfgemeinschaft Einblicke in die Praxis und eine stärkere Verbindung zum Bauern von nebenan.

Das ist bereits passiert

Ein landwirtschaftlich genutztes Stück wurde bereits in Eigenleistung in ca. 70 qm Gemüseacker verwandelt und eine Mischkultur ausgesäät bzw. gepflanzt. Zudem wurde die Fläche eingezäunt um sie vor Rehen und Hasen zu schützen. Schulklassen und Kitas besuchen regelmäßig den landwirtschaftlichen Betrieb. Künftig sollen die Familien der Besucherkinder und Nachbarn jederzeit auch außerhalb der angemeldeten Besuche mit geeignetem, frei zugänglichem Material in diesem Garten gemeinsam wirken können.

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