Schwimmende Pflanzen
Die Idee in einem Satz
Schwimmende Biodiversitäts-Inseln aus recycelten Materialien an Spundwänden von Kanälen und Teichen – retten Vögel und Menschen, reinigen Wasser und fördern bedrohte Arten.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Kleine schwimmende Biodiversitäts-Inseln aus recycelten Materialien sollen an Spundwänden von Kanälen und in Parkteichen platziert werden. Viele Vogelküken fallen ins Wasser zwischen Boot und steiler Spundwand und ertrinken, weil sie nicht herausklettern können. Das Gleiche kann Menschen passieren. Meine Inseln bieten sichere Ausstiege und Rettungsinseln.
Gleichzeitig fördern sie die Biodiversität: Mit einheimischen und bedrohten Pflanzen bepflanzt, reinigen ihre Wurzeln das Wasser, binden Nährstoffe und verhindern Algenblüten. Durch CO₂-Speicherung tragen sie zum Klimaschutz bei.Die Inseln werden aus PET-Flaschen, alten Bojen, Kork und Holzresten gebaut und mit starken Magneten flexibel an Spundwänden befestigt, ohne die Schifffahrt zu behindern. Modular, wartungsarm und auch für Parkteic
Dafür wird das Startkapital benötigt
Mit den 1.000 € baue ich die ersten 4–5 Prototyp-Inseln. Das Geld ist für recycelte Schwimmkörper, Substrat, einheimische Wasserpflanzen, starke Neodym-Magnete, Befestigungsmaterial und Werkzeug vorgesehen. Zuerst in meiner Nachbarschaft getestet und später mit Nachbarn und Umweltgruppen verbessert
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Nachbar:innen können direkt mitmachen: beim Bau,Bepflanzen und Pflegen der Inseln sowie beim Beobachten der Tiere. Gemeinsame Pflegetage und Workshops schaffen Begegnungen.
Die Idee ist offen für Schulen, Kitas, Kanu-Vereine und NABU. So wird Klimaschutz gemeinsam und erlebbar direkt vor der Haustür
Das ist bereits passiert
Seit 2019 beschäftige ich mich mit dem Thema. In meiner Bachelorarbeit habe ich schwimmende Inseln zur Renaturierung von Kanälen untersucht. In Beiträgen von ZDF, WDR und Ruhrnachrichten habe ich das Müllproblem thematisiert und Lösungen wie Reusen vorgestellt.
Ich habe Clean-ups organisiert, Prototypen in Aquarien und größere bepflanzte Objekte aus recycelten Materialien gebaut. Als Künstler verarbeite ich diese Vision auch in meinen Bildern, unter anderem auf dem Mural an der Markgrafenstraße
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