Aus Reststoffen wird Wachstum: Nachhaltiger Jungpflanzenmarkt
Die Idee in einem Satz
Der Jungpflanzenmarkt schont Ressourcen durch Substrat aus lokalen Reststoffen, wiederverwendete Töpfe und Mykorrhizapilze im Substrat, die die Bewässerungsmenge und den Düngereinsatz reduzieren.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Das Projekt trägt zum Klimaschutz bei, weil es auf Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und den Verzicht klimaschädlicher Materialien setzt. Das torffreie Kultursubstrat vermeidet CO₂‑Emissionen, die bei der Torfgewinnung entstehen, und nutzt stattdessen Laub und Hobelspäne aus der Schule. Durch Wiederverwendung von Anzuchtplatten, gespendeten Töpfen und Holzetiketten wird Plastikmüll vermieden und die Produktion neuer Kunststoffe reduziert. Mykorrhiza verbessert die Nährstoff- und Wassernutzung der Pflanzen, wodurch weniger Dünger und Bewässerung nötig sind.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Für die Jungpflanzen sollen professionelle Tische oder Regale, solarbetriebene Tröpfchenbewässerung und das Saatgut angeschafft werden.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Die Braunschweiger bekommen klimaresiliente und nachhaltig produzierte Pflanzen. Mykorrhiza im Substrat verbessert Trockenheitsresilienz, Nährstoffeffizienz und Wasseraufnahme. Verschiedene Netzwerke aus dem Umweltschutz sind Kunden und bewerben diesen Jungpflanzenmarkt.
Das ist bereits passiert
Auf dem Jungpflanzenmarkt werden ca. 1500 Jungpflanzen angeboten, die von Klassen 6-8 produziert wurden. Die SchülerInnen haben alle Arbeitsschritte von der Substratherstellung bis zum Etikettieren und Verkaufen selbstständig durchgeführt. Der Verkauf läuft sehr gut. Ein Sortenkatalog wurde erstellt. Nicht verkaufte Pflanzen werden im Schulgarten eingepflanzt und an pädagogische Einrichtungen in der Nachbarschaft gespendet.




