Bienenpädagogik an der Grundschule ausbauen

Die Idee in einem Satz
Bienenpädagogik in der Grundschule vermittelt Kindern früh ein Verständnis für Naturzusammenhänge und stärkt ihr Bewusstsein für den Schutz von Umwelt und Artenvielfalt.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Im Rahmen der Bienenpädagogik lernen Kinder spielerisch die Lebensweise von Bienen, Ihre Rolle bei der Bestäubung und die Bedeutung für unser Ökosystem. Die Kinder befassen sich in der Theorie mit dem Thema, es werden aber auch praktische Tätigkeiten durchgeführt, die auch Geduld, Aufmerksamkeit, Konzentration und Fingerfertigkeit fördert.
Die Kinder erfahren, warum Klimawandel, Pestizide und Lebensraumverlust die Bienen gefährden und was wir auch im Bezug auf Wildbienen und andere Insekten tun können. Das Überleben von Bienen ist stark mit gesunden Ökosystemen und unserem Klima verbunden.
Durch die Bienen bekommen Kinder einnachhaltiges Denken und Verantwortungsgefühl gegenüber der Natur.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Die Fördermittel sollen in den Kauf von Schutzkleidung (Imkeranzüge und Handschuhe) für die Kinder sowie noch fehlendes Arbeitsmaterial für die Praxisteile investiert werden, bspw. ein Dampfwachsschmelzer, Lötkolben, Entdeckelungsgeschirr, Siebe, Rührgerät und ähnliches
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Die Schulimkerei stärkt die Nachbarschaft, indem sie Menschen zusammenbringt und Wissen teilt: Eltern, Kinder, Lehrkräfte und Nachbar*innen arbeiten gemeinsam. Durch den Standort der Bienen im angrenzenden Kirchgarten können auch Besucher etwas über Bienen und Umwelt lernen.
Das ist bereits passiert
Die Bienen-AG in der Grundschule ist im Februar bereits angelaufen, es gab eine Anschub-Finanzierung des Landkreises für erste Schutzanzüge sowie die komplette Bienenbeute (Zargen, Mittelwände, Wachs, Deckel). Die Bienen sind bereits in den Kirchgarten eingezogen und faszinieren die Kinder. Für die Honigernte (natürlich das Highlight für die Kinder) fehlen noch eigene Materialien damit die Kinder auch mithelfen können.


