Migrant:innenorganisationen in Bremen bringen Gesundheitsschutz mit Klimaschutz zusammen
Die Idee in einem Satz
Menschen mit Migrationserfahrung für alltagsnahen Klimaschutz zu gewinnen und gleichzeitig ihre Gesundheit zu stärken – durch Wissen, gemeinsames Handeln und bewährte gemeinschaftliche Strukturen.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Klimaschutz funktioniert am besten dort, wo Menschen sich treffen, einander vertrauen und Verantwortung übernehmen. Genau das leisten Migrant:innenorganisationen seit Jahrzehnten. Dieses Potenzial nutzt UTBE e.V. gezielt.
Viele Migrant:innen sind besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen:
Hitze in dicht besiedelten Stadtteilen
Schlechte Luftqualität
Geringe Wohnqualität
Hoher Energieverbrauch bei niedrigen Einkommen
Gleichzeitig sind Klima- und Gesundheitsangebote oft nicht niedrigschwellig, nicht mehrsprachig und nicht kulturell anschlussfähig. Hier setzt das Projekt an.
UTBE e.V. arbeitet seit über zehn Jahren mit Migrant:innenorganisationen in Bremen und kennt die Strukturen, Bedarfe und bewährten Wege der Ansprache
Dafür wird das Startkapital benötigt
Aktivierung bestehender MOs-Durchführung Workshops zu den Themen Energiesparen, Hitze- und Gesundheitsschutz, klimafreundliche Ernährung & Ressourcenschonung -Multiplikator:innen-Prinzip.
Verwendung: Honorare-Arbeits- und Info Materialien-Raum & Organisationskosten-Öffentlichkeitsarbeit im Stadtteil
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Mitmachen bei gemeinsamen Koch-, Energie & Umweltaktionen
Begegnung in vertrauten Räumen der Nachbarschaft
Gemeinsame Aktivitäten statt reiner Informationsvermittlung
Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen
Sichtbare Ergebnisse, auf die man gemeinsam stolz sein kann
Das ist bereits passiert
UTBE e.V. hat bereits Gespräche mit Migrant:innenorganisationen geführt, Putzaktion, Gemeinsam kochen in Bremen durchgeführt, Bedarfe zu Klima- und Gesundheitsthemen erhoben und geeignete Räume identifiziert. Inhalte und Maßnahmen wurden vorgeplant und an bestehende Gesundheits- und Umweltprojekte angebunden. Ehrenamtliche und Kooperationspartner stehen bereit. Die Förderung dient als Anschubfinanzierung; eigene Ressourcen und Netzwerke sind vorhanden. Das Projekt ist sofort umsetzbar.




