Essbarer Garten

Ort: 22527 Hamburg (Anika)
Kategorie: Planetare Gesundheit
Anzahl der Stimmen: 1

Die Idee in einem Satz

Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sich alle Altersgruppen wohl fühlen und begegnen können - wo gemeinsam gepflanzt, gekocht, gegessen wird, und dennoch Raum für Rückzug und Aneignung ist.

So trägt die Idee zum Klimaschutz bei

Wir verfolgen mit unserem PrimaKlima Projekt einen Ansatz, der kollektiven und sozialen Praktiken eine erhöhte Relevanz im Bereich des Klimaschutz beimisst. Gemeinsam zu pflanzen fördert einerseits den Gemeinschaftssinn, andererseits wird dadurch auch das Umweltbewusstsein geprägt- welche Pflanzen sind saisonal, wie wächst eine Pflanze, woraus entsteht eine Pflanze etc. Das kümmern um die Pflanzen verändert die Relation zur eigenen Umwelt.

Unser Klientel wohnt mehrheitlich in der angrenzenden Großwohnsiedlung Lenzsiedlung, die Bewohner*innen sind vermehrt von ökonomischen und sozialen Krisenlagen betroffen, saisonal und gesund zu kochen ist vielfach schlicht zu teuer oder entsprechendes Wissen ist nicht vorhanden. Hier muss soziale und ökologische Nachhaltigkeit zusammengedacht werden.

Dafür wird das Startkapital benötigt

Wir benötigen das Startkapital für Mobiliar z.B. Bänke, Tische, Holz zum selber bauen - für das Veranstalten langer Tafeln; das Entstehen eines Rückzugsort. Darüber hinaus, wollen wir lernen über das ganze Jahr saisonal anzubauen und benötigen dafür entsprechendes Saatgut, sowie weitere Hochbeete.

So stärkt die Idee die Nachbarschaft

Die Idee stärkt die Nachbarschaft in dem sie sich an alle Altersgruppen richtet. Der Ort könnte ein Ort sein an dem einerseits Gemeinschaft herausgebildet und reproduziert wird, andererseits jedoch auch Raum für Rückzug, Aneignung und Mitgestaltung abseits der Dichte im Wohnen bleibt.

Das ist bereits passiert

In den letzten Monaten wurde bereits einiges an Fläche hinter dem Bürgerhaus gemeinsam mit den Kindern aus der Offenen Kinder und Jugendarbeit bepflanzt und hergerichtet. Aktuell sprießt es hier schon ordentlich, das gewachsene Gemüse und Obst soll bei der anstehenden Grünen Ferienwoche gemeinsam geerntet und verkocht werden.

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