ökologische Aufwertung des Außengeländes der HERBERGEplus.
Die Idee in einem Satz
Neue heimische Bäume sollen auf der östlichen Hofseite gepflanzt werden; Verdunstungsbeete mit heimischen Pflanzen sollen angelegt werden, Buchenheckenpflanzungen bieten Vögeln und Insekten Schutz.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Der Lebensraum Diakonie hat am Standort H+ seine Kapazitäten um 36 neue Wohneinheiten für wohnungslose Menschen erweitert. Das Außengelände soll neu gestaltet werden, lediglich eine rollstuhlgerechter Zugang und die Feuerwehrzufahrten sind bereits hergestellt.
Alle angedachten Maßnahmen verbessern das Mikroklima, fördern Biodiversität, binden Kohlendioxid und verbessern damit das Stadtklima, bieten Schatten und Sichtschutz. Die Außenleuchten mit Bewegungsmelder und insektenfreundlicher Lichtfarbe schützen Tier- und Pflanzenwelt.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Anschaffung von Heckenpflanzen, heimische Pflanzen für Verdunstungsbeete, Substrat, ggf. Obst- und Gemüsepflanzen für Hochbeete.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Die Freizeitgruppe der Bewohnenden kann gemeinschaftlich mit Schulklassen und/oder Ehrenamtlichen aus der Altstadt umgesetzt werden. Ehrenamtliche können Beet- oder Baumpatenschaften übernehmen. Beim gemeinschaftlichen Tun entstehen Momente der Begegnung, das Verständnis füreinander wird gestärkt.
Das ist bereits passiert
Berücksichtigt werden müssen Denkmalschutz, baukulturelles Erbe, Nutzungs- und Flächenkonkurrenzen sowie die Entwicklung des sozialen Zusammenhalts zwischen Bewohnenden u. der Nachbarschaft bei der Schaffung von Aufenthaltsqualitäten. Zum Einsatz kamen 435 qm Betonpflaster mit 30 mm Grasfuge und 52,5 qm Ecoraster. Der Hof des Außengeländes ist auf der Ostseite einer hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Es wurde Wert darauf gelegt, den Schatten spendenden Baumbestand auf dem Gelände zu erhalten.



