Migration, Integration, Gartenaktion – Landflucht adé

Die Idee in einem Satz
Ein interkultureller Gemeinschaftsgarten verbindet Zugezogene und Dorfbewohner:innen, schafft grüne Lebensräume, stärkt Ernährungskompetenz und macht ländliche Regionen wieder attraktiv.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Unsere Idee verbindet Klimaschutz mit sozialem Zusammenhalt. Auf einer gemeinschaftlich genutzten Fläche entstehen klimaresiliente Gärten nach Prinzipien von Permakultur und traditionellem Gartenwissen aus verschiedenen Kulturen. Statt versiegelter oder ungenutzter Flächen entstehen grüne Orte, die CO₂ binden, Wasser speichern, Artenvielfalt fördern und lokale Lebensmittel erzeugen. Kurze Wege, regionale Selbstversorgung und ressourcenschonende Anbaumethoden reduzieren Emissionen. Gleichzeitig wird Wissen sichtbar, das in industrialisierten Landwirtschaftssystemen oft verloren gegangen ist: samenfeste Sorten, wassersparender Anbau, Mischkultur, Bodenaufbau und naturnahe Tierhaltung.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Das Startkapital nutzen wir für Saatgut, Werkzeuge, Jungpflanzen, Bewässerung, Gemeinschaftsbeete und kleine Aufenthaltsbereiche. So entsteht ein offener grüner Begegnungsort, an dem Menschen gemeinsam pflanzen, lernen, ernten und Zukunft gestalten.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Nachbar:innen pflanzen, bauen, ernten und kochen gemeinsam. Begegnung gelingt ohne Sprachbarrieren durch praktisches Tun. Agrargenossenschaft Bockendorf stellt Fläche bereit, Zugezogene bringen Wissen ein, Dorfbewohner Erfahrung und Kontakte. So wächst Gemeinschaft statt Parallelgesellschaft.



