Dorfklo der Zukunft – von der Scheiße zum Gemüse

Die Idee in einem Satz
Was wir wegspülen, sind in Wahrheit wertvolle Ressourcen. Eine öffentliche Trenntoilette verwandelt ein alltägliches Hygieneproblem in einen sichtbaren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Unsere Idee spart Trinkwasser, reduziert Abwasserbelastung und macht Kreislaufwirtschaft im Alltag sichtbar. Statt wertvolle Nährstoffe mit Wasser wegzuspülen und energieaufwendig in Kläranlagen zu entfernen, trennt die öffentliche Trenntoilette Urin und Feststoffe direkt an der Quelle. Diese können hygienisch aufbereitet und als Wertstoffe in natürliche Stoffkreisläufe zurückgeführt werden. Gleichzeitig verringert das System den Bedarf an synthetischen Düngern, deren Herstellung sehr energieintensiv ist. Das Projekt verbindet konkrete Ressourcenschonung mit Bewusstseinsbildung: Ein künstlerisch gestalteter öffentlicher Ort lädt dazu ein, über Sanitärwende, Nährstoffkreisläufe und nachhaltige Dorfentwicklung neu nachzudenken. Wir wollen die Idee (siehe Bild) mit Finicio/Eberswalde umsetzen
Dafür wird das Startkapital benötigt
Das Startkapital nutzen wir für die Errichtung einer künstlerisch gestalteten, ansprechenden Trenntoilette. Die Gestaltung macht Kreislaufwirtschaft sichtbar und ermöglicht Wissenstransfer ins Laufpublikum. So entsteht ein praktischer Ort für Klimaschutz, Bildung und nachhaltige Nachbarschaft.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Die Trenntoilette löst ein konkretes Alltagsproblem im öffentlichen Raum und verbessert die Aufenthaltsqualität für Nachbar:innen, Gäste und Tourist:innen. Als künstlerisch gestalteter Ort macht sie ein Tabuthema gesprächsfähig und schafft gemeinsames Lernen über Kreislaufwirtschaft.



