Ein Sandarium für unseren Gemeinschaftsgarten

Die Idee in einem Satz
Ein Sandarium ist ein sonniger, künstlich angelegter Sandbereich, der bodennistenden Wildtieren als Nistplatz dient. Es besteht meist aus lehmigem Sand, da die Insekten darin stabile Bruthöhlen graben
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Es fördert die lokale Biodiversität, indem es hitzeresistenten Insekten wie bodennistenden Wildbienen überlebenswichtige Nistplätze bietet, die durch zunehmende Flächenversiegelung und Umweltbelastungen immer seltener werden. Rund 75 Prozent der heimischen Wildbienenarten nisten im Boden und benötigen vegetationsfreie, sandige Flächen, um ihre Bruthöhlen anzulegen. Die geförderten Insekten sind unverzichtbare Bestäuber für heimische Pflanzen, was die Widerstandsfähigkeit lokaler Ökosysteme gegenüber dem Klimawandel stärkt
Dafür wird das Startkapital benötigt
Für ein beispielhaftes Sandarium von 15 m² Fläche und einer empfohlenen Tiefe von 50 cm müssen rund 7,5 Kubikmeter (ca. 12 bis 13 Tonnen) Erdreich bewegt und mit Sand und Lehm aufgefüllt werden. Diese Kosten können durch das Startkapital getragen werden.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Das Projekt wird wie immer gemeinschaftlich organisiert und durchgeführt. Kooperiert wird mit dem Naturfreunde Nürnberg Mitte e.V. und der Ort wird zukünftig in einem Natur-Erlebnis-Parcours für Schulklassen und andere Besichtigungen zur Verfügung stehen.
Das ist bereits passiert
In diesem Kontext ist in unserem Gemeinschaftsgarten bislang noch nichts passiert. Gefördert würde das Projekt ebenfalls durch Gelder der lokalen Agenda 21 der Stadt Nürnberg.



