4.000 qm Frischluftschneise: Monokultur weicht Biodiversitäts-Hotspot durch nachbarschaftliches Engagement
Die Idee in einem Satz
Wir müssen vor Ort die Initiative ergreifen und unsere Beitrag leisten und mit etwas Fleiß kann großartiges entstehen, ganz i.S. von Voltaire „Il faut cultiver notre jardin“.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Eine Monokultur aus Essigbäumen und Brombeeren, durchsetzt von Müll (in einem Becher ertrank eine Maus), alles jährlich mittels großem Traktor gemulcht, lädt zum Handeln ein. In wenigen Jahren wurden Benjeshecken, Sandbeet, Trockenmauer, Eidechsenburg, Bienenhaus, Insektenwand, Nistkästen, Käferkeller und Wasserstelle angelegt; angereichert durch heimische alte Ostbaumsorten, Magerwiese und Stauden, die Grundlage für Biodiversität schaffen sollen und sich nun tatsächlich Spinnenläufer, Mauerbienen, Wespenspinnen und Wespenböcke, Zauneidechsen, Buntspecht und auch als Gastspiel auch ein Hase wohl fühlen.
Der Erfolg des Projekt zeigt, dass Änderungen möglich sind und Klimaschutz vor der Haustür - bei sich selbst - beginnt.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Der Waschbär ist gekommen und räubert die Nistkästen aus, die waschbärsicher auszurüsten sind. Auch müssen Hinweistafeln ersetzt werden und es wäre schön, wenn wir einen Brunnen hätten, zur Befüllung der Wasserstelle und ggf. dem Gießen der Pflanzen.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Die laufende Unterhaltung der Wiese u.a. mit Mähen und Abtragung des Grünschnitts zwecks Abmagerung, den Aktionstagen, wo neue Ideen umgesetzt werden, geht nur als gruppendynamischer Prozess, der auch stets mit einem geselligen Grillen beendet wird.
Das ist bereits passiert
Unsere stetigen Bemühungen mit der kontinuierlichen Pflege und den Aktionstagen mit Pflanzungen und Bau verschiedener Habitate haben nicht nur bei Flora und Fauna postiven Anklang gefunden, sondern auch bei der Presse und wir haben auch bereits einzelne Preise und Auszeichnungen erhalten, wie: BioFrankfurt, Bürgerpreis der Stadt Frankfurt a.M., Nachbarschaftspreis und wir sind als offizielles Projekt "UN-Dekade Biologische Vielfalt" ausgezeichnet.




