„Feusdorf blüht auf – Gemeinsam Gärten für Klima und Artenvielfalt gestalten“

Ort: 54584 Feusdorf (Jennifer)
Kategorie: Begrünung & Bepflanzung
Anzahl der Stimmen: 14

Die Idee in einem Satz

Gemeinsam entdecken wir naturnahe Gärten, gestalten ein öffentlich zugängliches Musterbeet und motivieren Nachbarinnen und Nachbarn, ihre Grundstücke klima- und insektenfreundlich zu gestalten.

So trägt die Idee zum Klimaschutz bei

Private Gärten bieten enormes Potenzial für den natürlichen Klimaschutz. Mit einem Dorfspaziergang, einem öffentlichen Musterbeet und leicht verständlichen Informationsangeboten zeigen wir, wie man durch heimische Pflanzen, Entsiegelung, Wasserrückhaltung und strukturreiche Gärten einen Beitrag leisten kann. So entstehen neue Lebensräume für Insekten und Vögel, Böden speichern mehr Wasser und Kohlenstoff, Hitzeinseln werden reduziert und die Artenvielfalt gestärkt. Positive Beispiele aus dem Dorf machen die Umsetzung greifbar und motivieren weitere Nachbarinnen und Nachbarn, ihre Gärten naturnäher und klimaangepasster zu gestalten.Zudem soll ein Mutterstaudenbeet entwickelt werden, aus dem Ableger regionaler Pflanzen an neue Gärten gegeben werden können (regional und nachhaltig).

Dafür wird das Startkapital benötigt

Ziel ist die Anlage eines öffentlichen Musterbeetes, der Kauf von Pflanzmaterial, Informationsflyer und Beschilderungen, um die Projektbewerbung zu fördern bzw. die Durchführung des Dorfspaziergangs mit praktischen Tipps zur klima- und biodiversitätsfreundlichen Gartengestaltung zu bereichern.

So stärkt die Idee die Nachbarschaft

Beim Dorfspaziergang, an der Musterfläche und über gemeinsame Pflanzaktionen kommen Nachbarinnen und Nachbarn ins Gespräch und tauschen Erfahrungen aus. Gemeinsam entstehen neue Ideen, Inspirationen, Kontakte, ehrenamtliches Engagement und ein dauerhaftes Netzwerk für naturnahe Gärten im Dorf.

Das ist bereits passiert

Die Idee wurde bereits im Rahmen eines Coachings zum natürlichen Klimaschutz entwickelt (vgl. www.stoffstrom.org/natuerlicher-klimaschutz). Erste Verantwortlichkeiten wurden geregelt sowie Gespräche mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern fanden statt. Auch wurden geeignete Beispielgärten sowie eine Fläche für ein öffentliches Musterbeet identifiziert. Es besteht der Konsens, die Maßnahme gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft langfristig zu etablieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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