Die Milpa (biodiverses Maisfeld) als Lern- und kultureller Begegnungsort

Ort: 51149 Köln (Kyra)
Kategorie: Planetare Gesundheit
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Die Idee in einem Satz

Wir legen eine Milpa an, die als (Lern-)Ort für die Umsetzung monatlicher Workshops -orientiert am Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung- zu Themen wie Biodiversität dient.

So trägt die Idee zum Klimaschutz bei

Die Milpa verbindet praktischen Klimaschutz mit Bildung für nachhaltige Entwicklung: als agrarökologisches Anbausystem basiert sie auf biodiversen Mischkulturen, fördert natürliche Kreisläufe, erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaextremen und reduziert den Bedarf an externen Betriebsmitteln. Durch den gemeinschaftlichen Anbau werden klimaresiliente Anbaumethoden vermittelt. Die Zusammenarbeit mit der lokalen Frauengruppe und ihren Familien stärkt Teilhabe und nachhaltige Ernährungskompetenzen. In monatlichen Workshops zu Klimaresilienz und Biodiversität werden Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Artenvielfalt und nachhaltigem Handeln praxisnah vermittelt. So entstehen konkrete Handlungsoptionen für den Alltag und ein stärkeres Bewusstsein für klimafreundliche Lebensweisen.

Dafür wird das Startkapital benötigt

Das Fördergeld möchten wir gerne benutzen für die Pflege der Milpa (z.B. Saatgut, Werkzeuge, Bewässerungsmaterialien) und den Entwurf mehrsprachiger Bildungsmaterialien (Deutsch, Farsi, Arabisch) für die Umsetzung der BNE-Workshops.

So stärkt die Idee die Nachbarschaft

Die Idee wird in Kooperation mit dem Demogarten Köln-Finkenberg und der lokalen Frauengruppe umgesetzt: die gemeinschaftliche Pflege der Milpa bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, schafft Begegnung, Austausch und gegenseitiges Lernen, stärkt Zusammenhalt und Teilhabe.

Das ist bereits passiert

Das Milpabeet wurde bereits gemeinschaftlich im Demogarten in Köln angelegt und der erste Workshop zum Thema Saatgut und Biodiversität hat stattgefunden.
Bisher haben wir eine Förderung durch Drittmittel in Aussicht, jedoch ist diese für die Umsetzung weiterer klimarelevanter Workshops sowie die Pflege der Milpa bis zur Ernte im September nicht ausreichend.

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