Essbare Stadt Uelzen. Klima-Beete als Lernorte

Die Idee in einem Satz
Ausstattung von fünf Standorten der „Essbaren Stadt Uelzen“ mit mehrsprachigen QR-Schildern, um diese als niedrigschwellige Lern- und Begegnungsorte für Klimaschutz und Stadtökologie zu etablieren.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Das Vorhaben vermittelt Wissen über klimaangepasste Begrünung und den Erhalt des Stadtraumklimas im Kontext zunehmender Hitzeperioden. Die Beete demonstrieren konkret die kühlende Wirkung von Pflanzen und Bodenbedeckung im urbanen Raum. Durch die digitale Aufbereitung (z. B. „Warum ist diese Bepflanzung gut für das Klima?“) wird das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge gestärkt. Die QR-Schilder machen diese Inhalte im Alltag für eine breite Zielgruppe, einschließlich Kindern und Familien, direkt am Objekt zugänglich. Ziel ist es, durch sichtbare Beispiele zur eigenverantwortlichen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sowie zur Übernahme von Verantwortung für die direkte Umgebung anzuregen.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Die Mittel (850 €) werden für die inhaltliche Gestaltung, die professionelle Übersetzung (Englisch, Arabisch) sowie die Produktion wetterfester Schilder und Befestigungen genutzt. Zudem werden Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche und eine öffentliche Mitmach-Aktion finanziert.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Das Projekt fördert durch Mehrsprachigkeit die Inklusion und Teilhabe aller Nachbar:innen. Es stärkt das Gemeinschaftsgefühl sowie die Übernahme von Verantwortung für den öffentlichen Raum. Die Beete fungieren als soziale Treffpunkte und generationenübergreifende Lernorte
Das ist bereits passiert
Das Projekt „Essbare Stadt Uelzen“ ist bereits an 12 Standorten etabliert und wird überwiegend ehrenamtlich getragen. Der Verein Woltersburger Mühle verfügt über langjährige Erfahrung in der Gemeinschaftsbildung und Stadtgestaltung. Die Standorte sind im Stadtbild fest verankert und werden von unterschiedlichen lokalen Gruppen aktiv mitgepflegt.


