Nachbarschafts-Benjeshecken: Totholz verwerten, Biodiversität fördern, Klima schützen

Ort: 17139 Gessin (ulrike)
Kategorie: Ressourcen & Kreislauf
Anzahl der Stimmen: 27

Die Idee in einem Satz

Nachbarschaftliche Benjeshecken auf unserem Agroforst-Acker: Ein dauerhafter Ort für Totholz, das sonst verbrannt oder hinterm Zaun landet – schafft Lebensraum für Tiere und Zufriedenheit vor Ort.

So trägt die Idee zum Klimaschutz bei

Die Idee nutzt bisher ungenutztes Totholz der Nachbarschaft, das sonst verbrannt (CO₂-Freisetzung!) oder anderweitig entsorgt wird. In den Benjeshecken wird das Holz langfristig als Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger gespeichert – das fördert die Biodiversität und bindet Kohlenstoff im Boden. Gleichzeitig schützen die Hecken die Agroforstbäume vor Verbiss, sichern so deren Wachstum und CO₂-Speicherung. Die Vernetzung der Lebensräume stärkt das lokale Ökosystem und macht es widerstandsfähiger gegen Klimafolgen. Ein einfacher, kostengünstiger Beitrag zum Artenschutz und Klimaschutz!

Dafür wird das Startkapital benötigt

Das Startkapital benötigen wir für Material (Pfähle, Bänder, Erdbohrer), Workshop (Verpflegung, Paten, Bewerbung der Aktion) und Zusatzausstattung (Handschuhe, Transport, Infotafeln, Säge, Spaten) für ca. 10 Benjeshecken.

So stärkt die Idee die Nachbarschaft

Es entsteht ein Ort für Totholz – das schafft Ordnung, vermeidet unkontrolliertes Entsorgen, Verbrennen und stärkt den Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Gleichzeitig entsteht wichtiger Lebensraum. Ganz nebenbei lernt man mehr über Landwirtschaft und Agroforst direkt an unserer Gartengrenze.

Das ist bereits passiert

Bisher gibt es bereits den 22-ha-Agroforst mit 700 Bäumen und erstes Material für die Benjeshecken. Die Idee ist ausgearbeitet, und einige Menschen in der Nachbarschaft zeigen Interesse. Jetzt fehlt nur noch die Umsetzung: Gemeinsam mit den Nachbarn oder Interessierten sollen die Hecken als dauerhafte Totholz-Stationen angelegt werden – das schafft Ordnung, vermeidet Konflikte und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Der Acker wird so zum lebendigen Ort der Begegnung und des Lernens.

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