Gemeinsam gegen Mikroplastik: cleanups.berlin
Die Idee in einem Satz
cleanups.berlin bringt mehr Menschen zu Berliner Cleanup-Events: als Teilnehmende, Organisator*innen und Teil einer Nachbarschaft, die verhindert, dass Müll zu Mikroplastik zerfällt.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Müll, der nicht eingesammelt wird, verschwindet nicht: er zerfällt. Plastik im öffentlichen Raum wird zu Mikroplastik, das in Böden, Gewässer und die Nahrungskette gelangt.
Berlin hat eine aktive Cleanup-Szene. Was fehlt, ist Infrastruktur: Wer einen Cleanup organisiert, trägt denselben Termin manuell auf mehreren Kanälen ein, koordiniert Equipment und kümmert sich um BSR-Anmeldung. Das kostet bis zu einem Tag pro Event. Viele potenzielle Organisator*innen fangen gar nicht erst an.
cleanups.berlin setzt genau hier an: Initiativen tragen ihren Cleanup einmal ein. Die Plattform zeigt alle Berliner Cleanups auf einer gemeinsamen Karte und in einem Kalender, den Initiativen auf ihrer eigenen Website einbinden können. Mehr Sichtbarkeit, weniger Aufwand, mehr Freiwillige, weniger Mikroplastik.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Equipment (Greifzangen, Handschuhe, Eimer) für eigene Cleanups und zum Weitergeben: ~650 €.
Flyer und Plakate: ~100 €.+
IT-Infrastruktur (Server, Domain, Übersetzungsservices, 12 Monate): ~250 €.
Jeder weitere Euro fließt in Equipment, das Einzelpersonen zu regelmäßigen Cleanup-Fans macht.
So stärkt die Idee die Nachbarschaft
Gemeinsam Müll sammeln verbindet Menschen im Kiez. Berlin hat dutzende Initiativen, die das täglich erleben. Was fehlt, ist ein gemeinsamer Anlaufpunkt. cleanups.berlin schafft ihn: alle Berliner Cleanups an einem Ort, und senkt die technische Hürde für alle, die selbst loslegen wollen.
Das ist bereits passiert
Der Prototyp ist live unter https://cleanups.berlin. In intensivem Austausch mit führenden Berliner Initiativen wie AG Sauberer Sprengelkiez, Clean Up Trepnick und AllesImFluss fließt deren Feedback direkt in die Entwicklung ein. Launch: Juni 2026.
Parallel sammeln wir selbst: zwei Cleanups wurden durchgeführt (Arkonaplatz, Zionskirchplatz), vier weitere sind bis zu den Sommerferien geplant. Dazu kommen Partner-Cleanups - um die Stadt sauber zu halten und die Plattform bekannter zu machen.







