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PLZ: 58849
Katharina
Zukunftswald Herveler Bruch in Herscheid
Die Idee in einem Satz
Gemeinsame Wiederaufforstung der Borkenkäfern befallenen Fichtenbestände mit Bürgerbeteiligung.
Was die Idee verändert
Veränderung der Fichten Monokultur durch alte deutsche Laubbaumsorten, als Beitrag zum Klimaschutz.
Wie die Idee umgesetzt wird
Da das zum Eigentum gehörende NSG Herveler Bruch nur unter strengsten Auflagen wieder aufgeforstet werden darf, hat sich der Gnadenhof Rittinhaus im Herbst 2021 entschlossen, durch eine Pflanzaktion den von vielen Naturfreunden zur Märzenbecherzeit aufgesuchten Abschnitt des Waldes neu aufzuforsten. 90 Prozent der Kalamitätenfläche muss entsprechend der Auflagen für ein Naturschutzgebiet mit Laubbäumen aufgeforstet werden. Zur Auswahl ständen hierfür die selten gewordene deutsche Baumsorte Elsbeere, Linden, Türkische Nuss und weitere Laubbäume, die sich den Gegebenheiten der Klimaveränderung anpassen können.
Wie man sich beteiligen kann
Das geplante Wiederaufforstungsgelände soll interessierten Herscheider:innen und anderen Bürgern als Familienbaum für besondere Anlässe (Geburten, Geburtstage, Hochzeitsbäume) zur Neubepflanzung angeboten werden. Informationstafeln sollen die Baumsorten beschreiben, das Areal mit einem Zaun geschützt werden. Ute Rittinghaus hat Herrn Mai, Klimamanager der Gemeinde Herscheid, über ihre Planung informiert und würde bei einer gemeinsamen Pflanzaktion mit der Herscheider Bevölkerung beworben. Der geplante gemeinsame Pflanztermin wurde Ende April 2022 auf Empfehlung des Forstamtes auf den Herbst 2022 verschoben.
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