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PLZ: 14169
Bertolt
KliQ Energie - Klimafreundliches Quartier in Berlin Zehlendorf erzeugt lokal Energie und spart CO2
Die Idee in einem Satz
Ein Kiez engagiert sich als Leuchtturm für den Klimaschutz auf nachbarschaftlicher Basis
Was die Idee verändert
Wir machen vor, wie Kieze sich organisieren können, um lokal den Klimawandel zu bremsen und möglichst schnell CO2 neutral zu werden. Der Fokus liegt dabei auf einem nachbarschaftlichen Austausch. Für Einzelansätze in den vergleichbaren Siedlungsteilen werden Musterlösungen erarbeitet, die die Einstiegshürde für die Nachbarn senken. Nachbarn werden beraten, wie sie gemeinsame Lösungen umsetzen können. Gemeinsam mit dem Bezirk, dem Denkmalschutz und unterstützt von der Öffentlichkeit werden Hürden gemeinsam genommen und idealerweise sogar Kiez-Lösungen ermöglicht.
Wie die Idee umgesetzt wird
Ausgangspunkt war das Projekt Klimafreundliche Papageiensiedlung (KliP, https://www.papageiensiedlung.de/energie-und-waerme-2020 ) bei dem wir zunächst recht erfolgreich daran gearbeitet haben, möglichst viele Nachbarn der 800 gleichartigen Flachdach-Reihenhäuser der denkmalgeschützten Waldsiedlung Zehlendorf zur Anschaffung einer PV Anlage zu überzeugen, siehe https://www.solarwende-berlin.de/grundlagenwissen-solarenergie/best-practice-in-berlin/2022-klimafreundliche-papageiensiedlung . Jedes einzelne Dach ist mit ca. 4kWp klein, zusammen können wir viel schaffen und ein Beispiel geben. Inzwischen haben wir mit KliQ den Bereich um weitere Siedlungsteile erweitert. Wir wollen auch andere Projektteilnehmer (Mieter/Vermieter, WEGs, Schulen, Vereine, Kirchen, Krankenhäuser) gewinnen und mit professioneller Beratung der Berliner Energieagentur, unterstützt von einem bewilligten KfW432 Projekt, alle Möglichkeiten im Bereich der lokalen individuellen und gemeinschaftlichen Energieerzeugung und - einsparung ausschöpfen.
Wie man sich beteiligen kann
Wir haben eine sehr gute Vernetzung über die Nachbarschaftsvereine der Siedlungsteile, im Bereich der Papageiensiedlung sind das ca. 600 Adressen. Ca. 1oo der 800 Reihenhäuser haben mehr oder weniger konkretes Interesse daran bekundet, etwas zu unternehmen. Wir werden weitere ausgearbeitete Musterlösungen zu allen möglichen Maßnahmen in allen Siedlungsteilen erarbeiten, abstimmen und teilen und in weiteren Veranstaltungen vorstellen. Wohnungs- und Hauseigentümer können vorgeschlagene Einzel- oder Gemeinschaftslösungen umsetzen. Mieter können sich zusammen mit ihren Vermietern an Lösungen beteiligen. Sehr wichtig ist die persönliche Beratung und Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Nachbarn, die sehr engagiert und motiviert sind. Des Weiteren hatten wir bereits in der Vergangenheit Austausch mit anderen Siedlungen mit ähnlicher Situation und wollen das gerne fortsetzen und intensivieren.
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