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Mario
Klimaschutz in a Nutshell - Die Klimabox
Die Idee in einem Satz
Mit einer smarten Box im Schiffscontainer stellen wir auf kleinstem Raum die Infrastruktur zur Verfügung, um Menschen im Quartier für Klimaschutzprojekte zu begeistern.
Was die Idee verändert
Die Klimabox soll zeigen, was mit kleinem Aufwand in Sachen Klimaschutz möglich ist - sie besteht aus einem 20-Fuß-Schiffscontainer mit einem Gewächshausaufsatz und mehreren Anbauten. So machen wir neugierig für die Umsetzung eigener Projekte zu Hause und bauen Hemmschwellen ab, die neue Technologien oftmals mit sich bringen. Zudem sollen die Menschen im Quartier gerade nach der Pandemie wieder verstärkt miteinander ins Gespräch kommen.
Wie die Idee umgesetzt wird
Beim Klimacontainer handelt es sich um einen 20-Fuß-Schiffscontainer mit einem aufgesetzten Gewächshaus. Über PV-Module im Glasdach des Gewächshauses gewinnen wir Energie für die Wasserpumpe, die Beleuchtung sowie eine Smartphoneladestation. Wir sammeln das Regenwasser in Tanks und nutzen es zur Bewässerung der Pflanzen in und um den Container herum. Weitere Begrünung erfolgt über vertikale Bepflanzung mit Moos, zudem können wir Insektenhotels an der Fassade platzieren. Im direkten Umfeld stellen wir eine Ökotoilette auf und richten eine Trinkwassertation ein. Der besondere Clou ist die Lagerung von Gartengeräten und Zubehör in der Klimabox. Nach vorheriger Registrierung im Internet erhalten die Menschen über einen QR-Code Zugang und können ein Rolltor öffnen, um sich niederschwellig mit Equipment für das angrenzende Urban-Gardening-Projekt auszustatten. So ist dieses ohne Personaleinsatz und mit einem gewissen Diebstahl- und Vandalismusschutz verfügbar.
Wie man sich beteiligen kann
Die Klimabox entsteht im Rahmen des Projekts Ankerplatz Stade, das allgemein am All-Profit-Ansatz ausgerichtet ist. So können sich verschiedene Unternehmen an der Einrichtung über ein Sponsoring beteiligen, zum Beispiel in der Spende des Rohcontainers, der Glasmodule, der Pflanzen, Technik etc. Eine Beteiligung ist über das Gartenprojekt möglich, zudem sollen die Menschen an der Klimabox miteinander ins Gespräch kommen. Hierfür stehen auf dem Ankerplatz Sitzgelegenheiten und Gastronomie wie ein Coffee-Bike zur Verfügung. Die Wartung der Klimabox soll in Kooperation mit sozialen Akteuren wie der Lebenshilfe oder Berufsbildungswerken erfolgen.
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