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Pedro & Maria
Grün statt Grau (GsG Projekt)
Die Idee in einem Satz
"Graue" und "traurige" Zonen in der Stadt können mit Hilfe von “kleinen grünen Inseln” dauerhaft bunter werden. Dafür braucht es nur Pflanzen und nachbarschaftliches Miteinander.
Was die Idee verändert
Mit dem GsG Projekt sollen unsere Straßen und unser Kiez lebendiger, umweltfreundlicher und schöner werden! Die Stadt soll wieder den Bewohner*innen gehören. Nachbarschaftliches Engagement sind für ein friedliches Zusammenleben wichtig, stärkt das Miteinander und das Zugehörigkeitsgefühl. Dieses Projekt möchte nicht nur die grauen Straßen bunter machen, sondern einen Ort erschaffen, an dem sich alle willkommen fühlen und miteinander in den Kontakt treten können! kurz gesagt: Ein interkultureller-grüner-Stadtgarten für alle!
Wie die Idee umgesetzt wird
Auf “freien Flächen” können unterschiedlich gestaltete “grüne Inseln” entstehen, die von verschiedenen Pflanzen und Kräutern für Insekten jeglicher Art umrandet sind. Auch kleine Gemüsebeete sind erwünscht. Die Art der grünen Insel oder des “interkulturellen Stadtgartens” passt sich an die Größe der zur Verfügung stehenden Fläche an. Gibt es mehr Platz, darf gerne ein kleines Holzhäuschen entstehen, das Raum für kleine Ausstellungen bietet (z.B. für andere erfolgreiche Öko-Projekte aus der ganze Welt). Bei weniger Platz könnte aus alten Paletten ein Podest in die Mitte der grünen Insel gebaut werden, der ein Treffpunkt zum Ausruhen vom Alltagstrubel werden kann und Raum für kreative Ideen und Events - oder einfach Platz zum Ausruhen, sich Austauschen und Verbinden bietet. Mit einem kleinen Pilotprojekt kann man testen, ob es in der Nachbarschaft Anklang findet und wie viel Lebensqualität dadurch entstehen kann, wenn unser Kiez schöner, grüner und freundlicher wird. Lokale Vereine, Läden, Kindergärten, Schulen sind herzlich bei der Mitarbeit eingeladen und können gerade am Anfang des Projekts eine sehr wichtige Rolle spielen. Als extra Motivation könnte bei Weiterführung dieser Inseln jedes Jahr die schönste Straße (bzw. Insel) in der Stadt nominiert werden. In Frankreich gibt es dafür ein wunderbares Beispiel. Die blumenreichsten Städte werden ausgezeichnet, sodass jede*r Einwohner*in Ansporn zum Mitmachen hat. Die Ergebnisse sind einmalig schön und hier zu bewundern: https://www.champagne-ardenne-tourismus.de/towns-and-villages-bloom-deutsch-0
Wie man sich beteiligen kann
Läden, Nachbar*innen, Cafés, Vereine, Schulen, Kindergärten, Senioreneinrichtungen: einfach alle, die Lust haben können gerne mitmachen und neue Idee einbringen. Alle sind willkommen, um unsere Straßen und unseren Kiez bunter, freundlicher und grüner zu gestalten. Alle können sich nach Absprache (z.B. mit Hilfe eines Planes / einer App o.a.) für die Pflege dieser Plätze einsetzen, um dabei zu helfen, dass alles grün und schön bleibt. Diese “grüne Inseln” können an unterschiedlichen Standorten in Berlin entstehen, immer erweitert werden und sogar auf andere Städte oder Dörfer übertragen werden. Lasst es uns anpacken!
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